IM VIERTEL Gediz in Antalya kam es unseren Informationen zufolge, am 8. Juli 2009 erneut zu einem Polizeiübergriff gegen 5 Personen, die gerade dabei waren, die Zeitschrift Yürüyüs bekannt zu machen und zu verkaufen.
Das Stadtviertel machte bereits Schlagzeilen, als der Jugendliche Cagdas Gedik auf einem Motorrad durch Polizeischüsse ums Leben gebracht wurde.
Die Yürüyüs-LeserInnen wollten im Zuge des Verkaufs auch auf die Folter aufmerksam machen, die dem Vater des getöteten Cagdas Gedik wiederfahren war. Den zu diesem Zeitpunkt patrouillierenden Polizisten dürfte dies ein Dorn im Auge gewesen sein, weil sie versuchten die Zeitungsverkäufer zu hindern. Der gesamte Wohnblock wurde von der Polizei abgeriegelt und es wurde ein Vorwand für das massive Polizeiaufgebot gefunden.
Unter dem Vorwand, dass der unter den Zeitungsverteilern befindliche Yurdagül Gümüs auf einer "Fahndungsliste" stünde, schwirrten knapp 100 Polizisten auf Motorrädern herbei und alle Aus- und Zugänge des Viertels wurden gesperrt. Die Sicherheitskräfte versuchten bei den Yürüyüs-VerteilerInnen eine Festnahme vorzunehmen. AnrainerInnen, die einschreiten wollten, wurden von den Polizeikräften terrorisiert. Manche Menschen reagierten auf den Polizeiaufmarsch mit den Worten "Geht und nehmt Drogendealer fest, beschäftigt Euch doch mit denen". Es wurde versucht, die AnrainerInnen mit Gewalt in ihre Häuser zu zwingen. Gegen die Yürüyüs-VerteilerInnen gingen die Polizisten mit Pfeffergas vor. Nach Zeugenaussagen wurden sie anschließend am Boden zu den Polizeiautos gezerrt und festgenommen.
Die Namen der Festgenommenen lauten: Yurdagül Gümüs, Ferit Mutlu, Izzet Güney, Yusuf ... und Aliye Saban.
Es wurde mitgeteilt, dass die 5 festgenommenen Personen misshandelt wurden. Ferit Mutlu soll bei der Festnahme das Bewusstsein verloren haben.
Die Festgenommenen wurden allesamt zum Krankenhaus gefahren und nach einer Erstversorgung direkt zur Sarapnol Polizeiwache gebracht.
Nach Angaben der RechtsanwältInnen, sollen die festgenommenen Personen morgen (9. Juli 2009) der Staatsanwaltschaft vorgeführt werden.
Das Stadtviertel machte bereits Schlagzeilen, als der Jugendliche Cagdas Gedik auf einem Motorrad durch Polizeischüsse ums Leben gebracht wurde.
Die Yürüyüs-LeserInnen wollten im Zuge des Verkaufs auch auf die Folter aufmerksam machen, die dem Vater des getöteten Cagdas Gedik wiederfahren war. Den zu diesem Zeitpunkt patrouillierenden Polizisten dürfte dies ein Dorn im Auge gewesen sein, weil sie versuchten die Zeitungsverkäufer zu hindern. Der gesamte Wohnblock wurde von der Polizei abgeriegelt und es wurde ein Vorwand für das massive Polizeiaufgebot gefunden.
Unter dem Vorwand, dass der unter den Zeitungsverteilern befindliche Yurdagül Gümüs auf einer "Fahndungsliste" stünde, schwirrten knapp 100 Polizisten auf Motorrädern herbei und alle Aus- und Zugänge des Viertels wurden gesperrt. Die Sicherheitskräfte versuchten bei den Yürüyüs-VerteilerInnen eine Festnahme vorzunehmen. AnrainerInnen, die einschreiten wollten, wurden von den Polizeikräften terrorisiert. Manche Menschen reagierten auf den Polizeiaufmarsch mit den Worten "Geht und nehmt Drogendealer fest, beschäftigt Euch doch mit denen". Es wurde versucht, die AnrainerInnen mit Gewalt in ihre Häuser zu zwingen. Gegen die Yürüyüs-VerteilerInnen gingen die Polizisten mit Pfeffergas vor. Nach Zeugenaussagen wurden sie anschließend am Boden zu den Polizeiautos gezerrt und festgenommen.
Die Namen der Festgenommenen lauten: Yurdagül Gümüs, Ferit Mutlu, Izzet Güney, Yusuf ... und Aliye Saban.
Es wurde mitgeteilt, dass die 5 festgenommenen Personen misshandelt wurden. Ferit Mutlu soll bei der Festnahme das Bewusstsein verloren haben.
Die Festgenommenen wurden allesamt zum Krankenhaus gefahren und nach einer Erstversorgung direkt zur Sarapnol Polizeiwache gebracht.
Nach Angaben der RechtsanwältInnen, sollen die festgenommenen Personen morgen (9. Juli 2009) der Staatsanwaltschaft vorgeführt werden.
(Die Angaben wurden dem Internetportal Halkinsesi TV entnommen und wurden gegen 22.00 Uhr -MEZ- aktualisiert).



